Kindern und Jugendlichen den Klimawandel erklären

Klimawandeln erklären

Wenn ein Gelehrter etwas Komplexes erklären möchte, fallen viele Fachbegriffe, da ist es nicht immer leicht alles zu verstehen. Nicht anders verhält es sich mit dem Klimawandel. Wie also kann man Kindern und Jugendlichen den Klimawandel erklären?

Klimawandeln erklären

Klimawandel erklären, so dass jeder es versteht – dies beherrscht „Manniac“, der YouTuber, der mit dem BMZ zusammen arbeitet

Der Klimawandel, seine Folgen und was wir tun können

Der Klimawandel ist längst eine Realität geworden: Immer schwerere Unwetter, Flutkatastrophen oder Dürren und Missernten bestimmen das weltweite Klima. In den nächsten Jahren wird sich dies sicher steigern, – selbst, wenn es gelingt, die Klimaerwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, dürfte sich die Situation eher verschärfen. Die Folgen dieser Entwicklung sind nicht nur dramatisch, sie sind auch noch ungerecht verteilt.

Von Menschen gemacht

Es gibt Politiker, die behaupten, der Klimawandel sei nicht so schlimm. Außerdem sei er nicht aufzuhalten, da er nicht von Menschen gemacht sei.
Tatsächlich hat es in der Vergangenheit Erderwärmungen gegeben, bevor die Menschen industriell aktiv wurden. In Europa etwa gab es mehrere Eiszeiten, in denen zum Beispiel die Mammuts oder die Wollnashörner lebten. Die letzte Erderwärmung dagegen ist sehr anschaulich in der Bibel beschrieben: Die Sintflut war vermutlich die Folge eines Abschmelzens der Polkappen, da es auf der Erde wärmer geworden war. Dennoch gibt es heute keinen Zweifel mehr daran, dass die derzeitige Entwicklung von uns verursacht wird oder zumindest durch uns massiv verstärkt wird.

Immer auf die Schwächsten

Die Menschen in den reicheren Gegenden der Erde, – hier in Europa, in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Australien oder Japan, – verbrauchen extrem viel Energie für unseren Lebenswandel, der von Mobilität, Konsum und Vergnügen bestimmt ist. Immer mehr andere Länder wie China oder Indien haben in den vergangenen Jahrzehnten damit begonnen, diesen Weg nachzugehen.

Als Resultat verbrauchen immer mehr Menschen immer mehr Energie, was dazu führt, dass immer mehr giftige Stoffe in die Umwelt gelangen und immer mehr Abgase produziert werden. Leider treffen die Missernten und die Flutwellen in der Regel nicht die Verursacher, also uns, sondern Menschen in Gegenden der Dritten Welt, die am Konsum weit weniger teilnehmen, etwa in Afrika, wo Missernten zu Hungersnöten führen, oder im Indischen und Pazifischen Ozean, wo ganze Inselstaaten zu versinken drohen.

Das ist nicht nur ungerecht, sondern es verschärft das Problem, da den eigentlichen Verbrauchern kaum vor Augen gehalten wird, wie schlimm der Klimawandel sich bereits auswirkt. Die Menschen denken dann vermutlich, es sei ja halb so wild oder es sei damit getan, dass in Deutschland jetzt vermehrt auf alternative Energien gesetzt wird. Das kann aber nur ein kleiner Schritt auf einem langen Weg sein.

Den Klimawandel erklären, so dass man es versteht


Um jene Informationen um den Klimawandel verständlicher zu machen und auch die jüngere Generation zu sensibilisieren, arbeiten das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und der bekannte YouTuber „Manniac“ zusammen. Die Videos von Manniac erklären euch in kurzen Worten die Problematik und zeigen, wie ihr selbst in eurem Umfeld helfen könnt und wie das BMZ in den betroffenen Ländern und Regionen hilft, etwa durch Kredite und Hilfen für Kleinbauern in Katastrophengebieten oder durch Hilfe bei der Umstellung auf alternative Energiegewinnung auch in anderen Ländern als in Deutschland. Manniac, der bekannte YouTuber mit den verständlichen Zeichnungen, erklärt die jeweilige Thematik etwa im Stile von tivi (Logo) kurz und bündig, wobei alle zwei Wochen ein neues Video erscheinen wird, – der nächste Beitrag wird sich mit dem Thema „Flüchtlinge“ befassen.

Hier findest du den Videokanal vom BMZ
Hier findest du den Videokanal von Manniac

Jeder kann helfen

Jeder von uns kann im Alltag dazu beitragen, den Energieausstoß zu senken: Es ist zum Beispiel nicht nötig, Einkaufstüten aus Plastik zu verwenden. Diese verbrauchen Öl in der Produktion und werden nach nur einem Gebrauch entsorgt. Mehrweg statt Einweg ist ein erster und wichtiger Schritt, um schonend zu leben, ohne auf etwas verzichten zu müssen: Wer braucht die Einkaufstüte eigentlich, wenn man auch einen Beutel bei sich führen kann?

Auch Nahrungsmittel kann man aus regionaler Produktion erwerben: Der Apfel muss nicht um die halbe Welt geflogen werden, ehe er gegessen wird.
Dies sind nur zwei kleine Beispiele. Aber wenn jeder von uns ein wenig aufpasst, kann ein erheblicher Teil des Energieausstoßes eingespart werden, damit wir alle besser leben können und Menschen nicht länger gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, da das Klima ihnen keine andere Wahl mehr lässt, – mehr dazu erfahrt ihr bald in einem neuen Video mit Manniac.

Die neue Serie des BMZ mit Manniac – alle 14 Tage eine neue Folge

 

Veröffentlicht von

www.rettediewelt.de

Hi, ich bin Kira, die Bloggerin dieses Blogs. Erfahre wie Du als Einzelner dazu beitragen kannst unsere Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen. Ich freu mich auf Kommentare und Anregungen von Euch :)

Schreibe einen Kommentar