10 Tipps für den Klimaschutz

10 Tipps für den Klimaschutz-

Mit diesen einfachen 10 Tipps für den Klimaschutz kannst auch du als kleines Licht auf der Welt etwas Positives für die Umwelt tun

10 Tipps für den Klimaschutz-

10 Tipps für den Klimaschutz

Nichts ist leichter, als ein Problem auf seine Mitmenschen zu schieben. Den Satz „der macht es ja auch nicht“, kennt wahrscheinlich jeder. Es sollte jedoch nicht die Kraft des Individuums verkannt werden. Jeder Einzelne kann etwas bewirken und zur Umwelt beisteuern. Mit den folgenden Punkten gebe ich dir ein paar grundsätzliche Regeln mit, die leicht zu befolgen sind aber viel bewirken.

  1. Stand-By ausschalten

    Schalte deine Elektrogeräte immer ganz aus. manche Geräte haben keinen Netzschalter. hier kannst du abschaltbare Steckerleisten verwenden. Allein durch das vollständige Abschalten von Elektrogeräten könnten deutsche Haushalte rund 22 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr einsparen. Achte beim Kauf neuer Geräte auf deren Stromverbrauch

    Stand-By beschreibt ein Zustand von elektronischen Geräten, die nicht eingeschaltet sind, jedoch auch nicht vollständig vom  Netz genommen wurden. Wenn ein Gerät im Stand-By-Zustand ist, erkennst du fast immer an einer roten Lampe am Gerät. Ok, Stand-By ist gut für ein schnelles Einschalten, für die Umwelt ist es jedoch ein langsamer aber unermüdlicher Stromfresser. Stand-By brauchst du im grunde genommen nicht, schon gar nicht über Nacht oder während eines Urlaubaufenthaltes. Aus diesem Grund solltest du deine Elektrogeräte immer ganz ausschalten. Ganz einfach per Mehrfachsteckdose mit Schalter (Bestseller Nr.1) oder den Stromstecker ganz ziehen. Ob das ausgeschaltete Gerät, das du vielleicht doch am Stromnetz lässt, tatsächlich keinen Strom mehr zieht, bekommst du mit sogenannten Strommessgeräten raus. Die Strommessgeräte  Punkt vorstelle.

  2. Stromverbrauch kontrollieren

    Wenn du wissen willst, wie viel Strom du in deinem Haushalt wirklich verbrauchst, kannst du dir ein Strommessgerät zulegen. So kommst du den Stromfressern schneller auf die Schliche. Das Messgerät kostet bei Amazon und Co keine 20 Euro, doch wer Geld sparen will, der kann mal seinen Stromanbieter fragen. Die meisten Anbieter bieten den eigenen Kunden auf Leihbasis so ein Messgerät an. Nachdem man alle Geräte, z.B. am Wochenende durchgemessen hat, gibt man das Gerät zurück. Dabei sollten keine Kosten anfallen. Wer sein eigenes Messgerät möchte oder keinen Anbieter hat, der einem das Gerät zur Verfügung bereit hält, dem empfehle ich das Gerät, das auf der rechten Seite abgebildet ist.

  3. Licht aus

    Viele Menschen haben es sich zur Gewohnheit gemacht Licht brennen zu lassen, auch wenn sie es nicht benötigen. Hierbei ist aber keine Dekobeleuchtung gemeint, sondern das Deckenlicht in der Rumpelkammer, die 4. Leselampe oder aber auch das Oberlicht bei der Küchenablage. Du solltest Licht aber nicht unnötig brennen lassen, denn auch Kleinvieh macht bekanntlich .. den Geldbeutel leer. Wenn du einen Raum verlässt, betätige den Lichtschalter, dran denken! Ein Hinweis ist hierzu noch angebracht. Wer einen Raum nur für wenige Sekunden verlässt, der sollte das Licht dennoch an lassen. Das hintereinander kurz geschaltete An-Aus würde mehr Strom verbrauchen als ein Licht-Brennen über 2-3 Minuten.

  4. Richtiges Lüften

    Vom „Richtigen Lüften“ hat bestimmt jeder schon mal gehört. Es gilt den Schimmelbefall der Wände zu vermeiden. Dabei ist richtiges Lüften nicht schwierig. Folgenden Tagesablauf kann man sich vorstellen: Gleich nach dem Aufstehen die Fenster aufreißen (also auch richtig auf und nicht nur auf Kipp). Beim Kochen und Duschen direkt Fenster öffnen, damit die Feuchtigkeit sofort abziehen kann. Über den Tag hinweg, immer mal wieder. Dabei zuerst die Heizung runter drehen, Fenster für ca. 5 Minuten aufreißen, anschließend Heizung wieder an. Der Raum ist dadurch wieder mit frischer Luft befüllt und trotzdem nicht ausgekühlt. Ist man tagsüber auf der Arbeit, luftet man kurz vorm Schlafen gehen kräftig durch (5 Minuten im Winter, 15 Minuten im Sommer). Eine ausführliche Beschreibung zum „Richtig Lüften“ findest du im PDF vom Gesundheitsamt.

  5. Deckel drauf

    Der Kochvorgang kann mit einem einfachen Trick beschleunigt werden. Setzt man einen passenden Deckel auf den Kochtopf, bzw , spart man durch das einkesseln der Wärme viel Energie ein. Positiver Nebeneffekt: Das Essen wird schneller fertig!

  6. Kluges Kühlen

    Achte beim Kühlschrank und Eisschrank, dass die Türen immer geschlossen sind. Das sollte aber jedem klar sein. Nicht so ersichtlich ist da die ideale Betriebs-Temperatur. Es reicht völlig aus, den Kühlschrank auf 7 Grad und den Gefrierschrank auf -18 Grad zu stellen. Wichtig ist zu dem keine Eisbildung zu fördern (Gefrierschrank gerade hinstellen). Sollte sich dennoch Eis bilden, entferne es sofort. Hinterher wird es schwieriger und es muss alles abgetaut werden. Ein weiterer Tipp wäre den Kühlschrank immer aufgefüllt zu haben. Dadurch verringert sich das zu füllende Gesamtvolumen und somit muss der Kühlschrank nicht mehr so sehr powern.

  7. Cleveres Heizen

    Reize die Einsparungsmöglichkeiten deiner Heizung aus und spare so am Ende Bares. Schon das Herabsenken um ein Grad bewirkt eine Einsparung um 6%. Achte darauf, dass die Heizung nicht verdeckt ist, keine Luft enthält und am besten noch mit einer Wärmedämmplatte, wie diese hier, ausgestattet ist, bzw. präpariert ist um den Wärmeverlust nach draußen vorzubeugen.

     

  8. Wasserlauf

    Wasser ist auf der ganzen Welt ein kostbares Gut, davon merkt man in Deutschland jedoch nur wenig. Verschenke keinen Tropfen, sondern nutze das Wasser verantwortungsvoll. Lass das Wasser beim Rasieren und Zähneputzen nicht einfach laufen, sondern nutze nur das was du auch wirklich brauchst.

  9. Kofferraum Leeren

    Ein voll geladener Wagen verursacht höhere Spritkosten. Wenn man nicht gerade im Urlaub ist, gilt vor- und nach dem Urlaub: Ski-, Fahrrad- und Dach-gepäckträger abmontieren und jegliches Gewicht lieber in der Garage oder im Keller bis zur Wiederverwendung bunkern.

  10. Weniger Fliegen

    Bitte flieg etwas weniger! Der CO2-Ausstoß durch das Fliegen ist immens. Doch in unserer heutigen Welt lassen sich Flugreisen kaum wegdenken. Wer gar nicht auf seine Flüge verzichten kann, dem sei eine Kompensation durch Spenden ans Herz gelegt. Durch diese Spenden, zum Beispiel über atmosfair, werden Klimagase in Klimaschutzprojekte eingespart. Auf diese Weise kann man seinen ökologischen Fußabdruck ein wenig minimieren.

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8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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    • Ja, leider sind es für die meisten Menschen keine selbststverständlichen Dinge. Eine andere Vermutung liegt nahe: Wir wissen viel über Dinge, die nicht gut für uns und der Umwelt sind – machen sie aber dennoch, da wir bequem sind.
      Gute Dinge sollte man immer wieder in den Vordergrund stellen, damit sie nicht vergessen werden.

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