Tiere suchen ein Zuhause

Tiere suchen ein Zuhause

Viele Tiere suchen ein Zuhause. Sie waren Fehlgeschenke oder wurden zugunsten der „friedlichen Familienweihnacht“ ausgesetzt.

Jetzt sitzen sie in Tierheimen oder in Notaufnahmestationen und suchen ein neues Zuhause. Hört und seht und überlegt euch eine Möglichkeit. Wenn Ihr ein Tier aus den besagten Zwischenstationen aufnehmen möchtet, dann erfordert das ein paar Vorüberlegungen. Könnten ein Hund, eine Katze oder ein Nager Eure Familie bereichern? Lasst nicht gleich Euer Herz überfließen, falls das Euer „erstes Mal“ ist. Denn um einem Tier ein artgerechtes und glückliches Zuhause zu bieten, muss die Gemeinschaft auch für euch zufriedenstellend funktionieren.Tiere suchen ein Zuhause, in dem sie stets gut versorgt sind und wo sie artgerechte Zuwendung erfahren. Seid Ihr ein solches? Dann checkt vorher die Kosten für Unterbringung, Ernährung und Versorgung.

Checkliste für Hunde

Tiere suchen ein Zuhause

Tiere suchen ein Zuhause

Mit diesem Budget nehmt Ihr einen Hund optimal in die Familie auf:

  • Anschaffung aus dem Tierheim oder einer Notstation = 120 bis 400 Euro

Ab dem ersten Tag benötigt Euer neues Familienmitglied eine artgerechte Ausstattung.

  • Leine und Halsband / Hundegeschirr = 30 bis 40 Euro
  • Körbchen und Decke = 40 bis 70 Euro

Mit durchschnittlich 200 bis 350 Euro ist Euer Hund aus einer Tiervermittlungsstelle also angekommen.

Euer „Neuer“ muss monatlich versorgt und versichert sein:

  • Futter und Leckerle = 40 bis 100 Euro
  • Haftpflichtversicherung = 10 Euro
  • Hundesteuer = 25 bis 250 Euro (je nach Gemeinde und Rasse)
  • Tierarzt = 10 Euro

Damit kostet die optimale Versorgung etwa 150 Euro. Ich finde das erschwinglich, verglichen mit der mentalen Bereicherung Eures Familienlebens.

Für Katzen und Kleintiere könnt ihr euch an dieser Summe ebenfalls orientieren. Denn auch kleine Tiere suchen ein artgerechtes Zuhause mit guter Rundumversorgung.

Eurer nachhaltiger Beitrag, ein Tier glücklich zu machen

Ich liebe Tiere! Sie sind witzig, überraschend und liebevoll. Einen Widerspruch zu meinem eigenen Nachwuchs sehe ich nicht, ganz im Gegenteil. Kinder, die mit Tieren aufwachsen, entwickeln ein starkes Bewusstsein für die Umwelt. Nachhaltige Lebensweise betrachten Kinder mit Tiererfahrung im Erwachsenenalter als selbstverständlich.

Einen Beitrag zu meiner eigenen Blogphilosophie „Rette die Welt“ leistet die WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“. Die Tierschützer und Moderatoren dort zeigen das schöne Wesen jedes Tier-Notfalls aus Tierheimen. Dadurch finden Besitzer und Tiere zueinander, die sich im Alltag ergänzen. Die vermittelten Tiere erleben dadurch eine glückliche Zukunft. Auch die aufnehmenden Menschen zeigen sich begeistert.

WDR „Tiere suchen ein Zuhause“ und andere Informationskanäle

Wahrscheinlich kennt Ihr die Sendung von den Vermittlungsdrehs. Darüber hinaus klärt die zugehörige Webseite über Tiere und Gewohnheiten, menschlichen Unsinn und tierische Happy Ends auf. Eine starke Tierschutzleistung für Mensch und Umwelt, finde ich. Inspirierend finde ich auch die Fortsetzungen der „tierischen Geschenke“. Denn Euer kleiner oder großer Liebling hat sich auf jeden Fall für seine Liebe ein kleines Extra verdient!

Ich verfolge auch regelmäßig die BR-Magazinausgaben „Zeit für Tiere“. Hier lernt Ihr viel mehr über Tiere als aus jedem Lehrbuch. Verfolgt die gleichnamige Sendung auch, um Vermittlungstiere kennenzulernen!

Ich wünsche euch viel Spaß mit Eurem neuen Traumtier!

Veröffentlicht von

www.rettediewelt.de

Hi, ich bin Kira, die Bloggerin dieses Blogs. Erfahre wie Du als Einzelner dazu beitragen kannst unsere Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen. Ich freu mich auf Kommentare und Anregungen von Euch :)

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    wenn man sich ein Tier anschaffen will, ist das sicher eine gute Idee. Ich habe meinen Hund Sam auch aus dem Tierheim. Er ist ein absoluter Schatz. Aber bitte vorher genau überlegen – diese Tiere suchen eine Lebensstellung!
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

  2. Hallo Ann-Bettina,
    wichtig ist dabei, wie du es ja auch gemacht hast, ein Tier aus dem Tierheim zu holen und nicht aus der Zoohandlung.
    Oft sind es ja auch nicht Kinder, die zu Weihnachten ein Haustier bekommen und paar Tage später wieder abgeben, sondern auch Erwachsene. Ein Haustier ist kein Spielzeug, was man in die Ecke legen kann. Es ist eher wie ein Kleinkind, was ständige Betreuung auf Aufmekrsam braucht.

    Ann-Bettina, das wäre übrigens mal eine Idee, wenn ich hier Geschichten von den glücklichen Tierheimen und deren neuen Besitzern hier veröffentliche :)

    LG Kira

  3. Sommer 2004: Meine damals 16 Monate alte Dobermannhündin Ilara wurde von einem Schweizer Polizeikommando und mir aus den Fängen einer kriminellen Organisation die Hundekämpfe in Zürich und Umgebung veranstaltete befreit. Am 15 April dieses Jahres durfte ich zusammen mit Ilara ihren 11 Geburtstag und gleichzeitig ein Jahrzehnt des Zusammenlebens feiern. Und auch meine verschiedenen Pflegehunde kamen alle aus verschiedenen aus und inländischen Tierheimen! Sicher, oftmals waren ihre „Traumas“ und gewisse „Macken“ nicht sehr einfach für mich und trotzdem hab‘ ich es keine einzige Minute bereut das ich diese guten Lebewesen aufpäppeln durfte! Das einzige was man mit Strassen und Tierheimhunden unbedingt auch haben muss, ist eine riesengrosse Portion an Geduld und ganz viel Liebe.
    Es grüssen aus den Schweizer Alpen, Peter, Dobi-Oma Ilara und seine Mischlings-Hundebande

    • Hallo Peter,

      vielen Dank für deine bewegende Erzählung. Mir kommt immer die Wut hoch, wenn ich sowas wie Hundekämpfe höre.
      Menschen wie dich machen unsere Welt ein Stück besser, und wir brauchen mir von dieser Sorte :)
      Ich wünsche dir, der Dobi-Oma und der Mischlings-Hundebande weitere tolle Stunden und Jahre, sowie Kraft für die geduldsamen Tage!

      LG Kira

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