Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr

Freiwillig helfen

Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr = ein Jahr dem Umweltschutz schenken!

FÖJ

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Fragst du Dich auch manchmal was du aktiv für die Umwelt tun kannst? Möchtest du gerne mehr einbringen als fleißiges Recyceln und den gelegentlichen Einkauf im Bioladen? Vielleicht wäre ein „grüner“ Job ja etwas für Dich? Im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) können sich junge Menschen (im Alter von 16 bis 27 Jahren) ein Jahr lang aktiv für die Umwelt engagieren und dabei jede Menge spannender Dinge lernen. Was 1998 als Projekt begann, ist zu einem festen Bestandteil der Bildungsangebote für junge Menschen in Deutschland geworden. Die meisten Stellen gibt es im Inland, nur sehr wenige Stellen werden im Ausland angeboten.

Freiwilliges Ökologisches Jahr das bedeutet Einsatz für die Umwelt, der dem Berufsleben nachgestaltet ist. Man muss sich also bei der Trägerorganisation bewerben, ein echtes Bewerbungsgespräch durchstehen und arbeitet im Anschluss Schulter an Schulter mit den Kollegen in der Einsatzstelle. Dabei kann die Arbeit ganz unterschiedlich ausfallen. Praktische Arbeit mit Tieren oder lieber ein Bürojob? Draußen in der Natur oder lieber im Archiv einer Umweltorganisation? Im Zuge des FÖJ gewinnt man nicht nur Einblicke in die Arbeitsweise seiner Einsatzstelle, sondern unternimmt mit dem FÖJ-Jahrgang Seminarreisen, die ebenfalls eine Orientierung für die weitere berufliche Zukunft sein können.

Dementsprechend fällt die tägliche Arbeit für die FÖJler ganz unterschiedlich aus und es ist spannend sich mit den anderen Teilnehmern auf den Reisen darüber auszutauschen. Eine Prise Toleranz sollte man bereits mitbringen, denn das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein inklusives Angebot – es umfasst Menschen verschiedener Herkunft, aller Geschlechter, unterschiedlicher sozio-ökonomischer Schichten und Bildungsabschlüsse, im Alter von 16 bis 27 sowie mit oder ohne Handicap. Schon klar, dass da mal Reibungen entstehen können. Aber man kann auch so viel Neues voneinander und bereits Bekanntes aus neuen Blickwinkeln betrachten lernen.

Freiwillig helfen

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Für die Seminareisen gibt es ein Hauptthema, zu dem alle Teilnehmer Beiträge vorbereiten und diese dann kräftig diskutieren. Die Themen können zum Teil selbst gewählt werden, befassen sich aber stets mit umweltrelevanten Aspekten, wie z.B. Globalisierung, Fair Trade oder Erneuerbare Energien. Während der Seminarreisen wird meistens lecker gekocht und es gibt abends viel Zeit um zusammen Spiele zu spielen, Musik zu machen oder eine Party zu feiern. Häufiges Ziel für eine der Reisen ist das Wendland, wo in Gorleben unser Atommüll zwischengelagert wird. Schon beeindruckend in der Halle zu stehen und all die radioaktiven Tonnen zu sehen. Nur eines der Erlebnisse, an die man sich noch lange nach Abschluss des FÖJ erinnern wird.

Damit man etwas lernt, muss man richtig mit anpacken. Rat und Tat gibt es direkt bei den Kollegen oder in der Trägerstelle. Natürlich wird man für die Arbeit entlohnt. Das FÖJ wird finanziell gefördert, für die Teilnehmer entstehen keine Kosten, sie bekommen sogar noch ein wenig Taschengeld. Zusätzlich können aber auch Transferleistungen wie Kindergeld, Wohngeld und sogar das Arbeitslosengeld II bezogen werden.

Ein weiterer Faktor für Alle, die noch Orientierung suchen oder die Wartezeit überbrücken wollen: Freiwilliges Ökologisches Jahr wird als Wartesemester an der Uni anerkannt. Mehr Infos findest du hier!

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, super Auskunft. Das man erst mit 16 starten darf finde ich total bescheuert. Ist aber so. Muss ich bis nächstes Jahr warten und erst ein Praktikum im Kindergarten machen.

    • Hi,
      ein Praktikum im Kindergarten wird dir sicherlich auch viel Spaß machen und weitere Erfahrungen im Umgang mit Menschen bringen. Du hast ja auch nicht nur Kinder um dich herum, sondern auch die Eltern.
      Ich wünsch Dir viel Spaß :)

      LG
      Kira

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