Thema „Nachhaltigkeit“ ist angekommen …

Nachhaltig konsumieren

Die „Nachhaltigkeit“ ist bei den meisten in den Köpfen angekommen und die Wirtschaft weiß sie zu nutzen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit waren in den letzten Jahren ein wichtiges Thema. Und kaum etwas anderes hat so enorm an Bedeutung zugenommen. Immer mehr Menschen leben in ihrem Alltag nachhaltig oder arbeiten in einem nachhaltigen Unternehmen.

Nachhaltiger Konsum

Beim nachhaltigen Konsum sollte es für jeden einzelnen besonders wichtig sein, nachhaltig einzukaufen. Es beginnt bereits im Supermarkt um die Ecke. Bevor man einkaufen geht, sollte man ganz genau überlegen, was und in welcher Menge es benötigt wird. Außerdem sollte man nach Möglichkeit saisonale Produkte kaufen, welche einen kürzeren Transportweg hinter sich haben und zudem nicht aufwendig über längere Zeit konserviert werden müssen.

Es ist nämlich nicht förderlich, wenn „laut gerufen“ wird, dass doch bitte nur Lebensmittel vom deutschen Bauern konsumiert werden sollen, wenn denn z.B. Äpfel in leistungsstarken Kühlsystemen gelagert werden müssen um zu jeder Jahreszeit Äpfel anbieten zu können. Nicht vergessen, der Konsument, also Du und ich, bestimmten die Nachfrage und somit das Angebot.

Nachhaltig konsumieren

Nachhaltig konsumieren

Doch auch beim Strom- und Wasserverbrauch kann man nachhaltig handeln. So sollte man nicht unnötig elektrische Geräte einschalten oder im Stand-By-Modus laufen lassen. Es ist zwar für jeden einzelnen eine geringe Summe an zusätzlichem Stromverbrauch, aber zusammen ist es enorm. Es gibt noch mehr dieser einfachen Tipps im Alltag, die sich leicht und kostenlos umsetzen lassen. Probier’s mal aus!

Es gilt bewusst und intelligent zu Konsumieren und natürlich zu hinterfragen. Das schützt nicht nur die Umwelt, sondern lässt auch auf ein besseren und qualitativeres Lebensgefühl für alle Menschen hoffen. Weitere Informationen rund um das Thema nachhaltiger Konsum kannst du bei mir hier nachlesen.

Mit Nachhaltigkeit Geld verdienen

Doch auch beruflich denken mehr und mehr Menschen um. Nachhaltigkeit wurde in den letzten Monaten zu einem Gewerbe, mit dem sich zum Teil gutes Geld verdienen lässt. Dabei benötigt man nicht unbedingt neue Erfindungen. Oftmals reichen schon einfache Ideen, wie zum Beispiel einen Fahrradverleih in der Stadt. Es gibt auch im Internet Plattformen, bei denen man nicht nur Geld spenden kann, sondern auch seine eigene Arbeitskraft anbieten kann, um bei Projekten mitzuwirken. Nachhaltiges handeln und produzieren wird gefördert und unterstützt, weswegen immer mehr neue und zum Teil innovative Ideen hervorgebracht werden.

Ganz wichtig ist auch „Fair Trade„. Dieses Siegel gibt es inzwischen auf zahlreichen Produkten im Handel, welches aufzeigt, dass die Menschen, die dieses Produkt herstellen oder produzieren, unter guten Umständen arbeiten, ausreichend Geld verdienen und jeder Arbeitsschritt kontrolliert wird. Das heißt, die Arbeiter werden nicht nur menschlich behandelt und gerecht entlohnt, sondern arbeiten auch an sicheren Arbeitsplätzen. Dies versuchen auch die Macher vom Fairphone durchzusetzen. Das Fairphone ist ein nachhaltiges Handy.

Doch auch die Aktien von nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen, die sogenannten nachhaltigen Aktien, erzielen inzwischen die gleiche Höhe an Gewinn, wie konventionelle Aktien-Unternehmen.

Natürliche Ressourcen nutzen

Der Trend geht immer mehr zu natürlichen Ressourcen, wie Wasser-, Wind- oder Sonnenkraft. Immer mehr junge Leute entwickeln Ideen, wie diese Ressourcen noch effizienter genutzt werden können. Aber vor allem: Wie jeder von uns diese Ressourcen auch nutzen kann. Denn nicht jeder kann es sich leisten. Umweltschutz muss bezahlbar sein.

Viele Unternehmen produzieren inzwischen nachhaltig. Dabei spielt nicht nur der politische Druck eine Rolle, sondern vor allem die soziale Verantwortung, denn immer mehr Kunden achten darauf, ob ein Unternehmen nachhaltig handelt oder nicht. Außerdem lässt sich damit Geld einsparen. Nutzt man in einem Unternehmen für die Toilettenspülung aufgefangenes Regenwasser anstatt Leitungswasser, spart das im Jahr mehrere hundert Liter Wasser.

Darüber hinaus haben viele Unternehmen inzwischen eigene Müllverbrennungsanlagen, um so Energie zu gewinnen. Aber auch Photovoltaik- und Solaranlagen werden immer mehr von Unternehmen zur eigenen Energiegewinnung genutzt.

Dinge neues Leben einhauchen

Wenn Geräte ihre ersten Macken zeigen und Gegenstände wie Töpfe Dellen aufweisen, zucken wir Deutschen ganz schnell unseren Geldbeutel. Insbesondere die Oberschicht hält „Reparieren“ für ein Fremdwort. Dinge werden ganz einfach neu gekauft. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Gegenstand ersetzt wird, da ein Henkel abgebrochen ist, eine Oberfläche rau wurde, oder eine Farbe ausblich. Es wird immer neu gekauft und die alten Sachen landen in den Müll.

Dabei kann der ehemalige Glanz ganz leicht wieder hergestellt werden. Polieren, schrauben oder streichen lässt Alt – Neu aussehen. Das schont Ressourcen für neue Produkte, lässt unsere Müllberge schrumpfen und ist kostengünstiger als eine Neuanschaffung.

Dinge neues Leben einhauchen, auch Upcycling genannt, ist keine neue Erfindung, muss aber immer wieder neu vorgestellt werden. Wer das Upcycling wirklich beherzigt, der baut Federmäppchen aus Schokoladeverpackungen oder Notzihefte aus Müsliverpackungen. Produziere keinen Müll, sondern wandel ihn in neue Produkte um! Mehr dazu findest du in meinem Artikel: „Upcycling und seine wichtige Bedeutung„.

 

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www.rettediewelt.de

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