Zero Waste Home

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Das „Zero Waste Home“ – Was ist das eigentlich?

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Zur Zeit wird das Thema Umweltschutz immer wichtiger, jedoch übersehen die meisten Menschen einen wichtigen Punkt, bei dem sie jedoch alle mithelfen können. Vielen Menschen ist nicht bewusst dass ein Haushalt der übermäßig viel Müll produziert genau so schlimm ist wie eine luftverschmutzende Fabrik ist.

Oft denkt man es sei nicht einfach seinen Müllberg zu reduzieren, doch das geht. Eine Familie aus Amerika hat es geschafft ihren jährlichen Müll auf eine Menge zu reduzieren, die in ein 1,5 l Einmachglas passt. Und diese Familie besteht aus ganz normalen Menschen. Keine Hippies oder sich selbst versorgenden Bauern.

Ein Zero Waste Home zur Verbesserung der Umwelt

Jene amerikanische Familie lebt nach dem Motto eines „Zero Waste Homes„, ein Haushalt der fast ohne Müllproduktion auskommt. Und genau das könnt ihr auch. Zwar werdet ihr es wahrscheinlich nicht sofort auf eine solch geringe Menge kommen, jedoch werden eure Mülltonnen wesentlich langsamer gefüllt werden.

Wenn jeder Mensch in einem solchen Zero Waste Home lebt, werden zum einen Verpackungsmaterial, und dadurch Öl und CO2, gespart. Zum anderen ist es dem Umweltschützer möglich seine Ausgaben zu verringern.

Methoden um die Müllproduktion zu verringern

Hat man sich dafür entschlossen seinen Müllhaufen zu verringern, so steht man vor der Frage wie man am besten anfängt um sein Haus in ein Zero Waste Home zu verwandeln.
Zuerst sollte man überflüssiges und unnötiges aus dem Haus entfernen und verhindern dass sich neuer Unrat ansammelt. Außerdem ist es von Vorteil sich vom Konsumwahn der Gesellschaft abzuwenden.

In Amerika gibt es sehr viele Läden, in denen man Artikel lose kaufen kann, das bedeutet die Äpfel sind zum Beispiel nicht in einer Plastikschale sondern liegen in einem großen Karton und man nimmt sich das was man braucht und legt es in einen mitgebrachten Korb oder Gefäß. Jedoch gibt es das in Deutschland nur begrenzt, da es größtenteils gegen die Gesundheitsbestimmungen für Lebensmittel verstößt.

Allerdings gibt es Familienpackungen, in denen oft die doppelte Menge des Produktes enthalten ist, aber nur ein wenig mehr Material verwendet wird als bei einer normalen Packung. Ein weiterer Schritt ist getan, wenn man Tüten und Verpackungen wieder verwendet. So kann man sein Frühstück in die Box des Salates vom Vortag verstauen.

Doch auch im Haushalt gibt es Tipps um die Müllproduktion zu verringern. Man kann zum Beisiel ganz einfach einen Ersatz für Zahnpasta herstellen in dem man Natron mit etwas Stevia vermischt. Dadurch spart man sich die Tuben der Zahnpasten. Viele weitere Rezepte, wie etwa für Spülmittel.
Ein weiterer Tipp ist es einen Komposthaufen anzulegen. So kann man Bio-Abfälle ganz einfach natürlich loswerden und bekommt neben bei auch einen natürlichen Dünger für den Garten, also auch ein Vorteil für alle Gartenfreunde. Somit kann man sich auch einen kleinen Gemüsegarten anlegen und dadurch zum Beispiel seine eigenen Möhren züchten und somit den Müll sparen der bei der Verpackung im Laden entstehen würde.

Tipps für Zero Waste Home Anfänger

Die Mutter der anfangs erwähnten Familie schrieb ein Buch zum Thema Zero Waste Home, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Sie gibt den Menschen Tipps wie sie ihren Müll reduzieren können und trotzdem nicht auf viele Angenehmheiten ihres Lebens verzichten zu müssen.
Bea Johnson gibt in ihrem Buch viele Tipps, verrät Geheimnisse und bietet dem Leser auch eine Schritt für Schritt Anleitung mit dem er seinem Ziel eines Zero Waste Homes immer näher kommt.

Außerdem verrät die Autorin auch wie man während dem Verhindern von Müll auch noch gesünder leben kann, in dem man zum Beispiel seinen eigenen Senf herstellt oder das Essen der Kinder nicht mehr in Plastiktüten einpackt.
Somit ist dieses Buch für alle zu Empfehlen, die etwas für ihre Umwelt tun möchten. Jedoch sind einige Englischkenntnisse vorauszusetzen, denn bisher ist für dieses Buch noch keine Übersetzung erschienen.

Veröffentlicht von

www.rettediewelt.de

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