Fairnopoly – Ein fairer Marktplatz durch und durch!

Fairnopoly

Fairnopoly – Ein fairer Marktplatz durch und durch!

Habt ihr schon einmal etwas von Fairnopoly gehört? Handelt es sich vielleicht um einen Schreibfehler oder ein neues Gesellschaftsspiel? Wenn man den Erfindern und Betreibern von Fairnopoly glauben darf, geht es Fairnopoly um das genaue Gegenteil vom Monopoly-System. Grund genug, sich diese Vision näher zu betrachten.

Ein Marktplatz der Nutzer

Konkret handelt es sich bei Fairnopoly um einen Online-Marktplatz. Dieser Handelsort gehört den Nutzerinnen und Nutzern. Auf ihm können jedwede Arten von Dienstleistungen und Artikel angeboten werden. Soweit so gut, aber das unterscheidet Fairnopoly bisher nicht wirklich von anderen Online-Marktplätzen. Was also ist das Besondere hinter dem Modell?

 

Fairnopoly

Fairnopoly – Einfach transparent!

 

Fair durch drei Komponenten

Die Macher von Fairnopoly, ein Team von etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben drei Kernelemente für ihr Modell ausgemacht:

  • ein faires Unternehmensmodell
  • Förderung von verantwortungsvollem Konsum
  • Beitrag zur Korruptionsbekämpfung

Was steckt genau dahinter?

Durch und durch fair

Es ist einfach von sich zu behaupten, fair zu sein. Was zählt sind letzten Endes aber Taten. Fairnopoly konkretisiert sein faires Unternehmensmodell so: Nutzerinnen und Nutzer können sich am Unternehmen, das als Genossenschaft konzipiert ist, beteiligen. Damit möglichst viele mitmachen, liegt der Mindestbeitrag bei 50 €. Auf diese Weise wird eine breite Mitbestimmung erreicht. Damit niemand zu bestimmend wird, ist die Maximalbeteiligung auf 10.000 € begrenzt.

Mit konsequenter Transparenz will Fairnopoly absolute Offenheit. Nutzerentwicklung, Kosten, Einnahmen, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse werden über die Webseite von Fairnopoly veröffentlich und jedermann zugänglich gemacht, solange keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen hierdurch verletzt werden. Den Grundgedanken der Fairness möchte das Unternehmen sowohl intern als auch in den Beziehungen zu den Kunden verstanden wissen. Dazu gehören faire Bezahlung (z.B. durch Deckelung des höchsten Gehaltes im Verhältnis zum kleinsten Gehalt im Unternehmen) oder auch der Verzicht auf Tricks, um weniger Steuern zu zahlen.

Nachhaltigkeit beim Konsum

Die Macher von Fairnopoly betonen, dass es ihnen nicht um den Kampf zwischen Sozialismus und Kapitalismus geht. Vielmehr ist ihnen der bewusste Umgang beim Konsum wichtig und dieser soll gefördert werden. Wie? Auch hierzu hat Fairnopoly konkrete Antworten:

  • günstige Konditionen für fair gehandelte Produkte
  • Förderung des Handels gebrauchter Artikel
  • Informationen über die Nachhaltigkeit von Produkten
  • Hinweise auf faire, nachhaltige und lokale Alternativen

Keine Korruption – weniger Gesellschaftsprobleme

Ein weiteres goldenes Prinzip von Fairnopoly ist die Bekämpfung der Korruption, die man als Ursache für viele gesellschaftliche Probleme festgemacht hat. Um diesen Kampf zu konkretisieren, wird von jeder Transaktion 1 % automatisch einbehalten und an Institutionen geleitet, die sich mit dem Kampf gegen die Korruption beschäftigen. Die Spendenaktionen bei Fairnopoly sind dabei auf Organisationen begrenzt, die sich an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft beteiligt haben.

Konsequent von A bis Z

Das Konzept von Fairnopoly durchdacht und an der Sache entwickelt. Beeindruckend, wie konsequent die Ziele umgesetzt werden. Gibt es einen Grund, nicht bei Fairnopoly mitzuspielen?

 

Veröffentlicht von

www.rettediewelt.de

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