Bioplastik: Plastik aus Pflanzen gewinnen

Bioplastik

Bioplastik als Lösung: Plastik umgibt uns rund um die Uhr, und es ist schwer es vollkommen zu meiden. Mit Bioplastik soll es nun anders werden.

Dass Plastik nicht sonderlich gut für die Umwelt ist, ist ja bekanntlich nichts Neues. Dem Plastik jedoch auszuweichen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn nicht nur
Verpackungen und Flaschen bestehen meist aus Plastik, sondern auch viele andere Dinge des täglichen Alltags. Wer also etwas für die Umwelt tun will, dem sind oft die Hände gebunden. Auch ich kann nicht jedem Plastikteil ausweichen und so kauft man oftmals ein Produkt, das eben in Plastik eingepackt ist, mit einem schlechten Gewissen. Jetzt gibt es jedoch Hoffnung, dass dies bald tatsächlich ein Ende haben könnte – Bioplastik!

So entsteht unser Plastik

Plastik wird üblicherweise aus Erdöl gewonnen. Wir wissen jedoch alle, dass unser Erdöl langsam aber sicher knapp wird. Und auch die Preise steigen immer wieder. Es ist also nicht nur ein umweltschonender Gedanke, Plastik mit etwas anderem zu ersetzen sondern auch ein wirtschaftlicher Gedanke darin versteckt, denn Plastik könnte eines Tages einfach viel zu teuer werden. Und wenn es um Geld geht, so wissen wir alle, ist der Mensch erfinderisch…

Neue Idee – neue Alternative

Der Coca-Cola Konzern ist einer, der größten und einflussreichsten Konzerne, die es heute gibt. Und er ist es auch, der seine Flaschen bald nur noch aus Materialien wie Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln herstellen lassen will. Das Überraschende: in den letzten Jahren wurden bereits Milliarden solcher Flaschen abgefüllt und keiner von uns hat wohl einen Unterschied bemerken können! Diese Alternative soll auch in den kommenden Jahren weiterverfolgt werden, bis eines Tages jede Flasche nur noch aus Bioplastik besteht.

So entsteht das pflanzliche Plastik

Grundstoff für das Bioplastik ist das sogenannte „Bagasse“, ein faseriger, unlöslicher Reststoff, der fast ausschließlich aus Zellulose und Lignin besteht. Um aus diesem Stoff Plastik herzustellen, benötigt es eine spezielle Vorbehandlung. Der Kunststoff, der daraus entsteht ist komplett biologisch abbaubar. Wir kennen dieses Verfahren im Übrigens schon seit Jahrzehnten. Verschiedene Rohstoffe wie beispielsweise Stärke aus Mais, Kartoffeln oder Getreide, Cellulose aus Pflanzenmasse sowie Zucker von Zuckerrüben oder Zuckerrohr eignen sich hervorragend für die Herstellung von den sogenannten Biokunststoffen.

Besonders wenn es um unsere Umwelt geht, sollten wir keine Kompromisse eingehen. Wenn es uns gelingt, Plastik tatsächlich aus biologisch abbaubaren Rohstoffen herzustellen, wäre dies ein erster großer Schritt in Richtung Umweltschutz und um gegen die Verschmutzung unserer Erde, die wir unser Zuhause nennen dürfen und den Meeren anzukämpfen. Wir können daher nur hoffen, dass dieses Verfahren auch tatsächlich von allen Konzernen, bereits in naher Zukunft durchgeführt werden wird!

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