Was steckt hinter der Umweltbank?

Umweltbank

Die Umweltbank versteht sich, wie der Name schon aussagt, als eine ökologische Bank mit einer ganz wesentlichen Zielsetzung, die auch in der Satzung der Bank festgeschrieben wurde, das ist die Beförderung des Umweltschutzes

Sieht so eine Umweltbank aus?

Eine grüne Bank !?

Realisiert wird dieses generelle Ziel durch die Förderung von Umweltprojekten, insbesondere in den Bereichen:

  • Sonnenenergie
  • Wind- und Wasserkraft
  • Blockheizkraftwerke
  • Niedrigenergiebauweise
  • Umweltfreundliche Produktion
  • Kreislaufwirtschaft
  • Ökologische Landwirtschaft und Recycling

Zu diesem Zweck gibt es eine genaue Definition und Überwachung der Positiv- und Ausschlusskriterien durch einen unabhängig kontrollierenden Umweltrat.

Die Größenordnung

Bis Jahresmitte 2013 hat die Umweltbank ca. 15.400 Umweltprojekte mit insgesamt etwas mehr als 2 Mrd. € finanziert. Fast die Hälfte der Kredite entfallen auf Projekte der Solarenergie. Ökologisches Bauen macht fast ein Drittel aus. Der Rest verteilt sich auf Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Biogas und auf die ökologische Landwirtschaft.

Transparenz

Diese Kreditstruktur wird von der Umweltbank halbjährlich veröffentlicht, wobei einzelne Projekte z. B. auch in der Online-Rubrik „Kreditbeispiele“ ausführlich vorgestellt werden. Weitere Möglichkeiten zur Veröffentlichung sind aber auch noch der Geschäftsbericht mit einem separaten Umwelt- und Sozialbericht oder der hausinterne Infodienst „Bank & Umwelt“. So kann auch jedes Mal eine vorbildliche CO2-Bilanz sozusagen als Gradmesser für ihren ökologischen Erfolg ausweisen. Im Jahre 2012 wurden beispielsweise ca. 2,3 Mio. Tonnen CO2 durch die von der Bank geförderten Projekte eingespart. So gesehen liefert jeder Kunde oder Anleger bei der Umweltbank auch einen kleinen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Der Aufsichtsrat …

… ist jenes oben bereits erwähnte unabhängige, ökologische Kontrollgremium der Umwelt-Bank, das als Umweltrat bezeichnet wird und einmal jährlich über seine Rat gebende und kontrollierende Tätigkeit berichtet. Zur fachlichen Unterstützung bei der Bewertung der Projekte kann sich der Umweltrat eines Umweltbeirates bedienen. Aber auch die gesetzlichen Wirtschaftsprüfer schauen kritisch auf das satzungsgemäße Handeln der Umweltbank. Im Ergebnis ist (nur) diese Bank in der Lage zu garantieren, dass jeder einzelne dort angelegte Euro tatsächlich und nachweisbar für Umweltprojekte verwendet wird, die den strengen Auswahlkriterien genügen.

Ökologische Geldanlage

Der Anleger genießt bei der Umweltbank einen doppelten Vorteil: Neben attraktiven Zinsen weiß der Anleger, dass sein Geld für den Umwelt- und Klimaschutz arbeitet. Beim „UmweltPluskonto“ handelt es sich beispielsweise um ein attraktiv verzinstes Tagesgeldkonto, bei dem man über das gesamte Guthaben täglich flexibel verfügen kann. Auch beim „UmweltSparbuch“ sind die Bedingungen ähnlich günstig.

Für Sparer, die ihre Einlage für ein oder zwei Jahre festlegen können, gibt es das „UmweltSparbuch-Extra“ bzw. ein „UmweltZertifikat“ mit noch besserem Zinssatz. Sehr langfristig orientierte Sparer (zwischen 2 und 25 Jahren) erhalten einen garantierten, festen Zins im Rahmen des „UmweltSparbriefes„.

Beim so genannten Wachstumssparen wird der Zins über fünf Jahre lang jedes Jahr ein Stück weit erhöht. Wer regelmäßig Sparbeträge überweisen kann, bedient am Besten einen „UmweltSparvertrag„, für den man eine Laufzeit von bis zu 25 Jahren vereinbaren kann. Dieses Sparprodukt eignet sich z. B. auch als Altersvorsorge oder Ausbildungsbeihilfe für Ihre Kinder oder Enkel.

Aktionär der Nachhaltigkeit

Die Liste der „nachhaltigen Aktien„, die von Unternehmen ausgegeben werden, die sich für den Umweltschutz engagieren ist inzwischen lang geworden. Eine Erfolgsgeschichte davon ist die „UmweltBank AG Inhaber-Aktien o.N.“ mit der Wertpapier-Kennung 557080. Seit Anfang 2011 ist ihr Kurs von ca. 17 auf 39 Euro (Stand Dezember 2013) relativ stetig angestiegen, das ist eine Zunahme von ca. 130% innerhalb von zwei Jahren. Wer solche enorme Performance verspricht, wird normalerweise zu Recht für unseriös gehalten.

Ein ebenfalls geschickter Schachzug und eine Win-Win-Situation für die Bank und ihre Investoren ist die Ausgabe des Genußscheins „Repowering“, eine Möglichkeit der Beteiligung am Bürgerwindpark „Steenfelde“. Weitere Informationen dazu findet man hier.

 

Veröffentlicht von

www.rettediewelt.de

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